Tiertransporte - Subventioniertes Tierleid:
Auszug aus der Pressemeldung des deutschen Tierschutzbundes e.V.:
Im November 2004 beschlossen die EU-Landwirtschaftsminister eine neue europäische Gesetzgebung zum Schutz der Tiere bei Transporten. Dabei blieb die Begrenzung der Transportzeit, die zu den Hauptursachen für die katastrophalen Zustände bei Lebendtiertransporten zählt, erneut außen vor. Noch immer leiden jährlich über 360 Millionen Tiere Höllenqualen auf Europas Straßen.
Ganz besonders bitter ist für jeden Tierschützer die Tatsache, daß Tiertransporte in Länder außerhalb der EU stark subventioniert werden. Ursache ist die Überproduktion von Rindern, Folge ist, daß der Export lebender Tiere zu einem ertragreichen Geschäft geworden ist. 77 Millionen Euro werden laut Aussage des Deutschen Tierschutzbundes e.V. für 2005 als Beihilfe zur Verfügung gestellt. Diese Subventionen sind skandalös.
Europaabgeordnete ergriffen deshalb im April die Initiative und forderten den Agrarministerrat auf, die Ausfuhrerstattungen zu streichen und das Geld stattdessen zum Schutz der Tiere zu verwenden. Ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Seite des Deutschen Tierschutzbundes, der die deutschen Abgeordneten mit Erfolg aufgefordert hat, sich an der Initiative zu beteiligen.
Ganz aktuell: Die Initiative zur Streichung der Subventionen erhielt die erforderliche Mehrheit im EU-Parlament. Damit ist die EU-Kommission aufgefordert, sich des Themas anzunehmen und den Irsinn der subventionierten Tierquälerei zu beenden.
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